Focaccia mit Tomaten & Feta

Schätzchen aus meinem Rezeptesammelsurium … heute: Focaccia.

Wikipedia sagt : Focaccia ist ein ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig, das vor dem Backen mit Olivenöl, Salz und eventuell Kräutern und weiteren Zutaten belegt wird.

Ich sage: Echtes Focaccia ist so ziemlich das Leckerste, was es gibt. Leider hab ich es nach jahrelangen Selbstversuchen nicht hinbekommen, es so schmecken zu lassen wie jenes legendäre Focaccia in der kleinen Strandbar in Albisola. Trotzdem, ich erwähnte die jahrelangen Selbstversuche, und die hatten einen positiven Nebeneffekt: auch wenn es nicht das Original ist, so habe ich inzwischen ein ganz passables Ergebnis, dass ich auch in Sachen Zutaten mehr und mehr verfremdet habe. Es ist eine Fälschung, aaaaber … es ist saulecker!

Letztes Wochenende haben das Räuberkind und ich wieder fleißig fabriziert, das Ergebnis kann ich Euch leider nur optisch präsentieren, aber ich sage Euch, Geruch und Geschmack lohnen die Mühe es nachzubacken ;-)

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Und so geht´s:

Ihr braucht für zwei Bleche: 1,5 Kg Mehl, 1 EL Salz, 2 EL Zucker, 2 Päckchen Trockenhefe, 50 ml Olivenöl, 1 Glas eingelegte Tomaten, 2 Päckchen Feta und etwas Geduld.

Mehl, Salz, Zucker und Hefe zunächst grob vermengen, dann das Olivenöl dazu. Nun kommen die Knethaken zum Einsatz, Ihr kippt so lange Wasser dazu, bis sich ein glatter Hefeteig kneten lässt (das dürften ca. 500ml werden). Der Teig wird jetzt ca 2 Stunden zugedeckt in einer Schüssel in Heizungsnähe ignoriert.

In der Zeit könnt Ihr schonmal die Tomaten und den Feta in kleine Stücke schneiden. Diese kommen in den fertig gegangenen Teig und werden gut vermischt.

Jetzt wird der Backofen vorgeheizt, am besten mit Umluft und am besten auf 200 Grad. Zwei Backblche einfetten und den Teig gleichmäßig auf die Bleche aufteilen und ausrollen bzw platt drücken.

Ab in den Ofen, und zwar für 12 – 15 min, am besten schaut Ihr ab und an nach. Nach ca. 5 min Backzeit wird das Focaccia nochmal kurz rausgeholt und mit Olivenöl bepinselt.

Fertig – Mjammi! – Passt zum Grillabend, zum italienischen Antipastischmaus oder einfach so zum leckerschmeckern.